Camping Dornbirn NEU ab 2019

Bauarbeiten starten in den kommenden Wochen

In den kommenden Wochen soll es endlich los gehen; nach intensiven Planungen und Vorbereitungen beginnen die Bauarbeiten für den neuen Campingplatz in Dornbirn. Die bestehenden Gebäude wurden bereits abgetragen. Hier entstehen bald neue Räume für die Gäste, die Dornbirn entweder mit dem Wohnmobil oder mit dem Zelt besuchen wollen. Anders als bei den ersten Entwürfen wird in den Bestand der Grünanlagen weniger eingegriffen, als geplant. Der Charakter eines möglichst naturnahen und mit Bäumen umsäumten Campingplatzes soll erhalten und sogar weiter ausgebaut werden. Es werden sogar zusätzliche Bäume gepflanzt. Bereits im kommenden Sommer, rechtzeitig für die Gymnaestrada in Dornbirn, soll der Campingplatz wieder zur Verfügung stehen. Gebaut wird der Platz von der Dornbirner Seilbahngesellschaft. Mit der Überarbeitung der Planung wurden auch die zu erwartenden Baukosten reduziert.

Der Neubau des Campingplatzes in der Enz in Dornbirn war ursprünglich bereits für heuer vorgesehen. Zu klärende rechtliche Rahmenbedingungen sowie eine Überarbeitung des Projekts haben zuletzt zu einer Verzögerung geführt. In den vergangenen Monaten wurde intensiv geplant und das Bauprojekt weiterentwickelt. Das Ziel, am Eingangstor zum Dornbirner Naherholungsgebiet mit Karren, Waldbad Enz, Gütle, Rappen- und Alplochschlucht, Ebnit, bis ins Firstgebiet hinein, einen einzigartigen Campingplatz zu errichten, ist auch mit dem neuen Projekt sichergestellt. Errichtet wird der Platz von der Dornbirner Seilbahngesellschaft, die mit diesem zusätzlichen touristischen Betrieb Synergien nutzen kann. Die Stadt stellt dafür die Grundflächen zur Verfügung.

In den aktuellen Campingführern wurde der einzigartig gelegene Dornbirner Campingplatz in der Enz gegenüber der Karrenseilbahn nicht mehr gelistet. Das hatte vor allem mit der in die Jahre gekommenen Infrastruktur zu tun – Camper haben mittlerweile höhere Ansprüche. Dennoch verzeichnet der Dornbirner Campingplatz jährlich immerhin noch rund 5.000 Nächtigungen. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass ein Campingplatz für eine Stadt in der Größenordnung Dornbirns zur touristischen Grundausstattung gehört. „Mit bereits mehr als 300.000 jährlichen Nächtigungen ist Dornbirn zu einer Tourismusstadt herangewachsen. Zwei zusätzliche Hotels sollen in den kommenden zwei Jahren entstehen. Der neue Campingplatz am Eingang zu einem der wichtigsten Naherholungsgebiete, ist eine wichtige und vor allem richtige Investition,“ spricht sich Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann für den Neubau aus.

Der in die Jahre gekommene Campingplatz in der Enz wird grundlegend erneuert und als alpiner Campingplatz neu positioniert. Die Umsetzung dieses Projekts erfolgt durch die Dornbirner Seilbahngesellschaft, die sich dadurch, vor allem durch einen optimierten Personaleinsatz und einem abgestimmten touristischen Angebot, Synergien erwartet. Stadtmarketing- und Tourismus-Stadtrat Guntram Mäser: „Die Nächtigungszahlen Dornbirns haben sich in den vergangenen Jahren vor allem in der Qualitäts-Hotellerie enorm entwickelt. Der Campingplatz hingegen wurde im selben Zeitraum zu einem Sorgenkind. Mit dem Neubau wollen wir das touristische Angebot stärken.“ Damit das Projekt von der Seilbahngesellschaft umgesetzt werden kann, waren die Einräumung eines Baurechts durch die Stadt an die Gesellschaft sowie ein Finanzierungsbeitrag notwendig.

Dass sich Investitionen in das touristische Angebot in Dornbirn rechnen, belegen nicht nur die verschiedenen Hotelprojekte, die in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden, bzw. derzeit geplant sind; vor allem die Verbesserungen auf dem Karren mit der Erweiterung des Panoramarestaurants und der Karren-Kante haben dazu geführt, dass die Seilbahngesellschaft erfreulich positiv bilanzieren kann. Mit der Übernahme des Campingplatzes in der Enz und damit in unmittelbarer Nachbarschaft der Talstation der Karrenseilbahn, werden weitere positive Impulse erwartet. Aufsichtsratsvorsitzender der Dornbirner Seilbahn GmbH Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp: „Wir verbessern damit das Angebot. Die positiven Auswirkungen der Auslagerung an die Seilbahngesellschaft sind wirtschaftlich sinnvoll. Wir freuen uns auf ein tolles Projekt.“ In den vergangenen Jahren wurde die Infrastruktur des Campingplatzes zwar instandgehalten, im Hinblick auf ein mögliches Projekt für einen Neubau wurden jedoch keine großen Investitionen mehr getätigt. Zuletzt verzeichnete dieser Tourismusbetrieb rund 5.000 Nächtigungen.