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Rappenloch Steg Gütle Schlucht
Rappenlochschlucht Gütle
Rappenloch Steg Gütle Schlucht
Rappenlochschlucht Gütle

Rappenlochschlucht (8)

Rappenlochschlucht (8)

Im Gütle, einem Ortsteil von Dornbirn, liegen zwei der größten Schluchten Mitteleuropas. Die Rappenloch- und die Alplochschlucht, welche ohne Eintritt, besichtigt werden können. Abenteuerliche Stege durch die Schluchten, führen dabei an außergewöhnlichen Felsformationen vorbei. Ein gut beschilderter Weg führt am Rande der Schlucht in die Höhe und mündet in einen spektakulären Steig, der an einer Felswand angebracht wurde. Er bietet atemberaubende Ausblicke in die Schlucht und auf den Felssturz. Am Ende der Schlucht erreicht man den Staufensee, Am Ende der Schlucht erreicht man den Staufensee. Am südlichen Ende des Sees befindet sich das Kraftwerk Ebensand.

Rappenloch: Wanderweg wieder offen

Ab sofort ist der Steg in der Rappenlochschlucht in Dornbirn wieder durchgehend offen. „In den vergangenen Wochen wurde der Durchgang unter der Brückenbaustelle eingehaust und der Steg saniert. Dadurch ist eine gefahrlose Querung wieder möglich; inklusive eines spektakulären Blicks auf die Baustelle“, berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Zuvor war der Wanderweg an den Wochenenden, an denen nicht gebaut wurde, bereits offen. „Für die Besucher:innen im Rappenloch entfällt mit der Öffnung des Stegs der Umweg über die Umfahrungsstraße, zumindest in diesem Bereich“, ergänzt Tiefbaustadtrat, Vizebürgermeister Markus Fässler. Auch die Arbeiten am Leergerüst der neuen Brücke gehen zügig voran. Derzeit erfolgen mit der Schalung die Vorbereitungen für die anschließenden Betonarbeiten.

Das Rappenloch ist nicht nur ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bevölkerung und Ausflugsziel für die Besucher:innen der Stadt, die Brücke oberhalb der Schlucht ist auch ein Kernstück der Ebniterstraße, die Dornbirn mit ihrem Walserdorf verbindet. Mehrere Felsstürze haben die Schlucht und die Brücke in den vergangenen Jahren arg in Mitleidenschaft gezogen. Die nach dem ersten Felssturz errichtete Pionierbrücke musste im vergangenen Jahr abgetragen und eine Notverbindung zwischen Dornbirn und Ebnit neben dem Staufensee hergestellt werden. Auch die Bewirtschaftung des Staufensees war nicht mehr möglich. Die Sanierungen in diesem Bereich erfolgen im Rahmen eines Gesamtprojekts: Sicherung der Felswände, Räumung der Schlucht, Neubau der Rappenlochbrücke und Instandsetzung des Staufensees. Der Schwerpunkt der Arbeiten erfolgt derzeit. Bis zum Frühjahr 2023 sollten die Bauarbeiten weitgehend abgeschlossen sein.

Mit dem Einbau des Lehrgerüstes über der Rappenlochschlucht wurde eine wichtige Etappe abgeschlossen. Derzeit erfolgen die Einrüstungs- und Schalungsarbeiten, damit im Spätsommer dieses Jahres mit dem Ausbetonieren der Brücke begonnen werden kann. Gleichzeitig können dann auch die Arbeiten an der weiteren Räumung und Herstellung einer sicheren Abflusssektion im Rappenloch und Maßnahmen zur Sanierung der Stauanlagen Staufensee wieder aufgenommen werden. Damit wird die Hochwassergefahr im Stadtgebiet von Dornbirn, ausgelöst durch eine plötzlich auftretende Flutwelle im Bachbett der Ache, gebannt und eine mögliche Bewirtschaftung zur Wiederherstellung des Staufensees ermöglicht.

     

    Brücke Rappenloch Baustelle
    Rappenlochschlucht Baustelle Brücke

    KARTENAUSSCHNITT ZUR AKTUELLEN SITUATION IM RAPPENLOCH

    Wegbeschreibung und Details

    Gehzeit: 1 1/2 Std.

    Strecke: 4 km

    Ausgangs- und Endpunkt: Gütle

    Markierung: gelb/weiß

    Höhenmeter: 190 Meter aufwärts / 190 Meter abwärts 

    Beschilderung: Gütle – Rappenlochschlucht – Staufensee-Rundweg – Rappenlochschlucht – Gütle

    Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Gütle, Rappenlochstadl, Jausenstation Kraftwerk Ebensand

    Wanderkarte

    TIPP: Homepage Rappenloch und Dornbirner Rappenloch- und Alplochführer

     

    Nach einem kurzen Spaziergang erreicht man in ca. 10 Minuten bereits den Einstieg zur Rappenlochschlucht. Ein gut beschilderter Weg führt nun am Rande der Schlucht in die Höhe und mündet in einen spektakulären Steig, der an einer Felswand angebracht wurde. Er bietet atemberaubende Ausblicke in die Schlucht und auf den Felssturz. Faltungen und Versteinerungen erinnern an die Bildung des Gesteins in einem warmen, erdmittelalterlichen Meer und an die spätere Gewalt der Gebirgsbildung in den Alpen.


    Der Besuch der Schluchten und des Naturdenkmals "Kirchle" ist kostenlos. Das Mitnehmen von Hunden an der Leine ist selbstverständlich erlaubt.

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